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FreeDer alte Mann und sein Enkelsohn
The Old Man and His Grandson
Jacob Grimm and Wilhelm Grimm
Es war einmal ein sehr alter Mann. Seine Augen waren trüb geworden, seine Ohren schwerhörig, seine Knie zitterten, und wenn er am Tisch saß, konnte er seinen Löffel kaum halten. Er verschüttete Suppe auf das Tischtuch oder ließ sie aus seinem Mund laufen.

Sein Sohn und dessen Frau waren davon angewidert, also musste der alte Großvater in der Ecke hinter dem Ofen sitzen. Sie gaben ihm sein Essen in einer Tonschüssel, und nicht einmal genug davon. Er schaute mit Tränen in den Augen zum Tisch hin.
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Es war einmal ein sehr alter Mann. Seine Augen waren trüb geworden, seine Ohren schwerhörig, seine Knie zitterten, und wenn er am Tisch saß, konnte er seinen Löffel kaum halten. Er verschüttete Suppe auf das Tischtuch oder ließ sie aus seinem Mund laufen.
Sein Sohn und dessen Frau waren davon angewidert, also musste der alte Großvater in der Ecke hinter dem Ofen sitzen. Sie gaben ihm sein Essen in einer Tonschüssel, und nicht einmal genug davon. Er schaute mit Tränen in den Augen zum Tisch hin.Einmal konnten seine zitternden Hände die Schüssel nicht halten, und sie fiel zu Boden und zerbrach. Die junge Frau schimpfte mit ihm, aber er sagte nichts und seufzte nur. Dann kauften sie ihm für ein paar Pfennige eine Holzschüssel, und er musste daraus essen.
So saßen sie eines Tages, als ihr kleiner Enkelsohn, der vier Jahre alt war, anfing, ein paar Holzstücke auf dem Boden zu sammeln. „Was machst du da?“, fragte sein Vater.
„Ich mache einen kleinen Trog“, antwortete das Kind, „damit Vater und Mutter daraus essen können, wenn ich groß bin.“
Der Mann und seine Frau sahen sich eine Weile an, und dann begannen sie zu weinen. Sie holten den alten Großvater an den Tisch, und von da an ließen sie ihn immer mit ihnen essen. Sie sagten nichts, wenn er ein wenig von etwas verschüttete.

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Einmal konnten seine zitternden Hände die Schüssel nicht halten, und sie fiel zu Boden und zerbrach. Die junge Frau schimpfte mit ihm, aber er sagte nichts und seufzte nur. Dann kauften sie ihm für ein paar Pfennige eine Holzschüssel, und er musste daraus essen.
So saßen sie eines Tages, als ihr kleiner Enkelsohn, der vier Jahre alt war, anfing, ein paar Holzstücke auf dem Boden zu sammeln. „Was machst du da?“, fragte sein Vater.
„Ich mache einen kleinen Trog“, antwortete das Kind, „damit Vater und Mutter daraus essen können, wenn ich groß bin.“
Der Mann und seine Frau sahen sich eine Weile an, und dann begannen sie zu weinen. Sie holten den alten Großvater an den Tisch, und von da an ließen sie ihn immer mit ihnen essen. Sie sagten nichts, wenn er ein wenig von etwas verschüttete.
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