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FreeDie Sternentaler
The Star-Money
Jacob Grimm and Wilhelm Grimm

Es war einmal ein kleines Mädchen, dessen Vater und Mutter gestorben waren. Es war so arm, dass es kein Zimmer zum Wohnen und kein Bett zum Schlafen hatte. Zuletzt hatte es nichts mehr als die Kleider, die es trug, und ein kleines Stück Brot, das ihm ein gutherziger Mensch geschenkt hatte. Aber es war gut und fromm. Von allen verlassen, ging es hinaus ins offene Land und vertraute auf Gott.
Bald begegnete ihm ein armer Mann und sagte: „Bitte gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig!“ Da gab es ihm sein ganzes Stück Brot und sagte: „Gott segne es dir,“ und ging weiter.
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Es war einmal ein kleines Mädchen, dessen Vater und Mutter gestorben waren. Es war so arm, dass es kein Zimmer zum Wohnen und kein Bett zum Schlafen hatte. Zuletzt hatte es nichts mehr als die Kleider, die es trug, und ein kleines Stück Brot, das ihm ein gutherziger Mensch geschenkt hatte. Aber es war gut und fromm. Von allen verlassen, ging es hinaus ins offene Land und vertraute auf Gott.
Bald begegnete ihm ein armer Mann und sagte: „Bitte gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig!“ Da gab es ihm sein ganzes Stück Brot und sagte: „Gott segne es dir,“ und ging weiter.Da kam ein Kind und weinte: „Mir ist so kalt am Kopf, gib mir etwas, das ich darauf legen kann!“ Da zog es seine Haube ab und gab sie ihm. Ein Stück weiter traf es ein anderes Kind, das kein Jäckchen hatte und vor Kälte zitterte. Da gab es ihm sein eigenes Jäckchen. Wenig später bettelte ein anderes Kind um ein Kleid, und es gab auch das weg.
Endlich kam es in einen Wald. Es war schon dunkel. Da kam noch ein Kind und bat um ein Hemdchen. Das gute kleine Mädchen dachte: „Es ist eine dunkle Nacht und niemand sieht mich. Ich kann mein Hemd gut weggeben.“ Es zog es aus und gab es weg.

Nun stand es da und hatte gar nichts mehr. Auf einmal fielen Sterne vom Himmel. Es waren keine Sterne, sondern harte, glatte Silbermünzen. Und obwohl es gerade sein Hemd weggegeben hatte, hatte es nun ein neues aus feinstem Leinen. Es sammelte die Münzen hinein und war für den Rest seines Lebens reich.
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Da kam ein Kind und weinte: „Mir ist so kalt am Kopf, gib mir etwas, das ich darauf legen kann!“ Da zog es seine Haube ab und gab sie ihm. Ein Stück weiter traf es ein anderes Kind, das kein Jäckchen hatte und vor Kälte zitterte. Da gab es ihm sein eigenes Jäckchen. Wenig später bettelte ein anderes Kind um ein Kleid, und es gab auch das weg.
Endlich kam es in einen Wald. Es war schon dunkel. Da kam noch ein Kind und bat um ein Hemdchen. Das gute kleine Mädchen dachte: „Es ist eine dunkle Nacht und niemand sieht mich. Ich kann mein Hemd gut weggeben.“ Es zog es aus und gab es weg.
Nun stand es da und hatte gar nichts mehr. Auf einmal fielen Sterne vom Himmel. Es waren keine Sterne, sondern harte, glatte Silbermünzen. Und obwohl es gerade sein Hemd weggegeben hatte, hatte es nun ein neues aus feinstem Leinen. Es sammelte die Münzen hinein und war für den Rest seines Lebens reich.
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