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FreeDas Grabtuch
The Shroud
Jacob Grimm and Wilhelm Grimm
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Es war einmal eine Mutter, die einen kleinen siebenjährigen Jungen hatte. Er war so hübsch und lieb, dass alle, die ihn sahen, ihn liebten, und seine Mutter liebte ihn mehr als alles andere auf der Welt. Eines Tages wurde er plötzlich krank, und Gott nahm ihn in den Himmel.
Die Mutter konnte nicht getröstet werden; sie weinte Tag und Nacht. Kurz nachdem das Kind begraben worden war, begann es nachts an den Orten zu erscheinen, wo es früher gesessen und gespielt hatte. Wenn seine Mutter weinte, weinte es auch, und wenn der Morgen kam, verschwand es.
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Es war einmal eine Mutter, die einen kleinen siebenjährigen Jungen hatte. Er war so hübsch und lieb, dass alle, die ihn sahen, ihn liebten, und seine Mutter liebte ihn mehr als alles andere auf der Welt. Eines Tages wurde er plötzlich krank, und Gott nahm ihn in den Himmel.
Die Mutter konnte nicht getröstet werden; sie weinte Tag und Nacht. Kurz nachdem das Kind begraben worden war, begann es nachts an den Orten zu erscheinen, wo es früher gesessen und gespielt hatte. Wenn seine Mutter weinte, weinte es auch, und wenn der Morgen kam, verschwand es.Aber die Mutter wollte nicht aufhören zu weinen. Eines Nachts kam das Kind in seinem kleinen weißen Leichentuch, mit einem Blumenkranz um den Kopf, und stand an ihrem Bett zu ihren Füßen. Es sagte: „Oh, Mutter, bitte hör auf zu weinen, sonst werde ich in meinem Sarg nie einschlafen. Mein Leichentuch trocknet nicht, weil deine Tränen immer wieder darauf fallen.“ Die Mutter hatte Angst, als sie das hörte, und weinte nicht mehr. In der nächsten Nacht kam das Kind wieder, ein kleines Licht in der Hand.
Es sagte: „Schau, Mutter, mein Leichentuch ist fast trocken, und ich kann in meinem Grab ruhen.“ Dann gab die Mutter ihre Trauer Gott und ertrug sie still und geduldig. Das Kind kam nie wieder, sondern schlief in seinem kleinen Bett unter der Erde.
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Aber die Mutter wollte nicht aufhören zu weinen. Eines Nachts kam das Kind in seinem kleinen weißen Leichentuch, mit einem Blumenkranz um den Kopf, und stand an ihrem Bett zu ihren Füßen. Es sagte: „Oh, Mutter, bitte hör auf zu weinen, sonst werde ich in meinem Sarg nie einschlafen. Mein Leichentuch trocknet nicht, weil deine Tränen immer wieder darauf fallen.“ Die Mutter hatte Angst, als sie das hörte, und weinte nicht mehr. In der nächsten Nacht kam das Kind wieder, ein kleines Licht in der Hand.
Es sagte: „Schau, Mutter, mein Leichentuch ist fast trocken, und ich kann in meinem Grab ruhen.“ Dann gab die Mutter ihre Trauer Gott und ertrug sie still und geduldig. Das Kind kam nie wieder, sondern schlief in seinem kleinen Bett unter der Erde.
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